Abgelegt unter: Medizin News | Schlagwörter: Selen Schilddrüse Morbus Basedow Hashimoto-Thyreoiditis Hypothreose Hyperthyreose Entzündung Natriumselenit Wasserstoffperoxid Schilddrüsenfunktion Thyroxin Orbitopathie
Selen lindert Entzündung bei Hashimoto-Thyreoiditis
Hinweise auch auf Nutzen bei Morbus Basedow
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist die häufigste Ursache für eine Hypothyreose. Durch Applikation von Selen kann die Entzündungsaktivität reduziert werden und das Allgemeinbefinden verbessert werden. Auch Patienten mit Morbus Basedow können von Selen profitieren. Selen ist für die normale Funktion de Schilddrüse unverzichtbar.
Es liegt im Schilddrüsengewebe in hohen Konzentrationen vor. Als Bestandteil der Glutathionperoxidase schützt es das Organ vor Wasserstoffperoxid, das bei der Synthese von Schilddrüsenhormonen entsteht. Zudem ist Selen ein Baustein der Dejodasen, die das Prohormon Thyroxin (T4) zum aktiven Hormon Trijodthyronin (T3) dejodieren. Bei unzureichender Selenversorgung erhöht sich das Verhältnis von T4 zu T3 im Serum. Das kann die Schilddrüsenfunktion stören.
Eine Hashimoto-Thyreoiditis haben zu 80 % Frauen. Und: Die Häufigkeit der Autoimmunerkrankung steigt. Es wird geschätzt, dass 8 bis 10 % der Frauen und 1 bis 2 % der Männer daran erkrankt sind. Im Verlauf der Erkrankung zerstören T-Zellen das Schilddrüsengewebe. Zudem sind Antikörper vor allem gegen Thyreoperoxidase (TPO) nachweisbar.
Die Höhe dieser TPO-Antikörpertiter lässt sich durch Selen-Applikation in Abhängigkeit von der Dosis reduzieren, wie mehrere Studien ergeben haben. Gleichzeitig fühlten sich die Patienten besser. Um einen Effekt auf die Antikörper zu erzielen, müssen täglich 200 µg Natriumselenit eingenommen werden.
Bei einer Dosis von 100 µg täglich veränderte sich die Antikörperkonzentration nicht. Ob die regelmäßige Einnahme von Selen verhindert, dass Patienten eine Hypothyreose entwickeln, ist noch unklar. Eine mögliche Indikation für die Selensubstitution besteht vor allem bei Patienten mit Autoimmunthyreoiditis mit ausgeprägter entzündlicher Aktivität und hohen TPO-Antikörpertitern.
Ersten Ergebnissen von weiteren Studien zufolge scheint die Selensubstitution auch bei einer immunogenen Hyperthyreose (Morbus Basedow) sinnvoll zu sein. Inwieweit die Applikation von Selen bei Patienten mit M. Basedow das Entstehen oder Fortschreiten einer endokrinen Orbitopathie (entzündliche Erkrankung der Augenhöhle) vermindern kann, wird derzeit in einer randomisierten Studie geprüft.
Abgelegt unter: Medizin News | Schlagwörter: Wasser Gesund Organismus Stress Nahrungsmittel Ionisator Gesundheitsvorsorge Heikpraktiker
Gesund durch Wasser
Ein ausgeglichener Säure-Basen-Hauhalt ist die Grundlage für einen gesunden Organismus. Chronische Erkrankungen, so genannte Zivilisationskrankheiten, haben in den vergangenen Jahrzehnten drastisch zugenommen. Etwas 80% dieser Erkrankungen werden auf eine säureüberschüssige Ernährung zurückgeführt. Ein hektischer Lebensstil verbunden mit Stress, erhöhten Umweltbelastungen, mangelnder Bewegung, Alkohol und Nikotin fördern die negativen Effekte falscher Ernährung (qualitativ minderwertige und belastete Nahrungsmittel, Fast Food, Weißmehl, Zucker, Konservierungsstoffe usw.)Erschwerend kommt hinzu, dass die Trinkwasserqualität in unseren hoch industrialisierten Ländern kontinuierlich abnimmt. Man geht davon aus, dass ein sehr hoher Anteil aller Erkrankungen auf Umweltgifte verschiedenster Art im Wasser zurückzuführen ist. Eine latente Gewebeübersäuerung führt zu Müdigkeit, Energiemangel, Muskel, Gelenk- oder Nervenschmerzen und evtl später auch zu ernsthafteren Erkrankungen.
Die Lösung: Der Wasser-Ionisator filtert in hohem Maße Schadstoffe aus dem Wasser. Durch Elektrolyse gewonnenes basisches Trinkwasser wirkt der ernährungsbedingten Übersäuerung entgegen. Durch die Filterung und Ionisierung wird reines, strukturiertes (kleine Wasser-Cluster zur besseren Absorbierung der Körperzellen), alkalisches Mikrowasser mit einem hohen Sauerstoffanteil hergestellt.
Vorteile von basischem Trinkwasser
- Ionisiertes alkalisches Wasser wirkt der Gewebeübersäuerung entgegen und sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper.
- Aufgrund seines Redox-Potentials wird es als zuverlässiges Antioxidans eingesetzt.
- Die Verkleinerung der Wasser-Cluster von durchschnittlich 15 Molekülen auf nur 5 bis 6 kann sich positiv auf den menschlichen Körper auswirken, da kleinere Cluster die Zellmembranen leichter durchdringen und somit die Versorgung der Zellen mit Wasser verbessern. Das Wasser erhält eine bessere Lösungsfähigkeit mit anderen Stoffen und folglich ist ein effizienterer Abtransport von Schlacken im Körper möglich. Aufgrund der besseren Aufnahmefähigkeit wird tatsächlich mehr Wasser getrunken!
- Durch die Elektrolyse wird das Wasser in saure und basische Bestandteile getrennt und im basischen Wasser verbleibt ein hoher Sauerstoffanteil.
- Vorzüglicher weicher Geschmack des Wassers zum Trinken und Kochen.
In Japan und Korea ist der Wasser-Ionisator bereits fundamentaler Bestandteil der Gesundheitsvorsorge (offizielle Empfehlung der entsprechenden Gesundheitsministerien) und in anderen asiatischen Ländern sowie in den USA, Südafrika und Australien wird ionisiertes Wasser auch in Kliniken eingesetzt. Inzwischen werden diese positiven Erfahrungen auch zunehmend in Deutschland genutzt. Ärzte und Heilpraktiker wenden ionisiertes Wasser bereits erfolgreich an.
Abgelegt unter: Ernährung | Schlagwörter: Zucker Nahrungsmittel Erkrankungen Zivilisationsschäden Einfachzucker Zweifachzucker Mehrfachzucker Zuckeschock Bauchspeicheldrüse Knochenbau Dünndarm Mineralräuber
Was spricht gegen Zucker?
Der Zucker ist das gefährlichste unter allen Nahrungsmitteln! Zucker ist eine süchtigmachende Droge, die völlig frei verkauft wird und für die man noch dazu kräftigst die Werbetrommel rührt. Dabei ist der Zucker in höchstem Maße für die meisten Mängel und Erkrankungen („Zivilisationsschäden“) verantwortlich.
Worin liegen nun die Gefahren des Zuckers?
Der raffinierte Zucker ist kein wirkliches Nahrungsmittel mehr. Er ist nichts weiter als reine Saccharose, denn das Raffinieren und die anderen chemischen Behandlungen, die die Zuckerrüben über sich ergehen lassen müssen, nehmen dem Zucker alle anderen nahrhaften Elemente des ursprünglich ausgewogenen Gesamtkomplexes weg. Was übrigbleibt, ist der für unseren Organismus höchst gefährliche weiße Zucker (Einfachzucker oder Monosaccharide).
Zucker ist für unseren Körper absolut lebensnotwendig. Der Mensch überlebte viele Jahrtausende mit dem Zucker, den er aus Stärke abbaute, welcher unter anderem in Getreide und Bohnen ausreichend vorhanden war und ist! Nur dieser Mehrfachzucker kann von unseren Verdauungsorganen schrittweise zerlegt werden und hält dadurch Stoffwechsel und Bewegung in Gang. Auf dieses schrittweise Zerlegen kommt es an, dieses schrittweise Zerlegen ist die Voraussetzung, wollen wir auf Dauer gesund bleiben! Einfach- und Zweifachzucker durchwandern viel zu rasch die einzelnen Stationen der Verdauung und werden viel zu schnell ins Blut aufgenommen. Die Folge: der Blutzuckerspiegel steigt rapide an. Dabei ereignet sich eine wahre Energie-Explosion. Nur leider eine sehr kurzlebige. Nächste Folge: Die Bauchspeicheldrüse produziert Insulin, um den Blutzuckerspiegel zu senken, aber durch den plötzlichen Zuckerstoß (nicht bei Mehrfachzucker), viel zu viel davon. Dadurch fällt nun der Blutzuckerspiegel viel tiefer als zuvor. Ein unwahrscheinlich gefährliches Wechselspiel von extremem Yin und extremem Yang…. Dazu wird noch der Magen derart übersäuert, dass er durch den Zuckerschock für kurze Zeit vollkommen funktionsunfähig wird. In der Folge ist auch der Zwölffingerdarm nicht mehr in der Lage, diese zu starke Säure zu neutralisieren und lässt diese unverdaut in den Dünndarm durch. Im Dünndarm kann der Zucker aber auch nur durch Zuhilfenahme der Mineralstoffreserven verarbeitet werden, die wir tief in unserem Körper, in den Zähnen und Knochen zur Verfügung haben. Das langsame Aufbrauchen unserer wertvollen, unwiederbringlichen Reserven ist der wahre Grund für Zahnverfall und zusehends schwächer werdenden Knochenbau und diesbezüglicher Erkrankungen. Zucker ist ein Mineralräuber, der die Zähne von außen und innen angreift.
Weitere Folgen von Zuckergenuss sind Unausgeglichenheit, Depressionen, Schizophrenie, Herzkrankheiten, Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit, Vergesslichkeit usw….
Rohzucker und brauner Zucker haben praktisch dieselben Auswirkungen. Auch Honig zeigt ähnliche Folgen und soll nur selten, und dann zu Heilzwecken verwendet werden (gute Medizin!). Süßstofftabletten, Sacharin und dergleichen sind 500 bis 2000 Mal so yin-betont wie Zucker. Was dies bedeutet, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
Für uns ist wichtig, jeglichen Einfach- und Zweifachzucker durch Mehrfachzucker (Polysaccaride) zu ersetzen. Wir finden diese in ausreichender Menge im Getreide und in Hülsenfrüchten und auch in verschiedenen Gemüsen, wie zum Beispiel in Karotten. Gute Süßmittel aus Getreide sind Gerstenmalz und Reissirup, Maissirup (sparsam verwenden!). Weiter eignen sich zum Süßen Rosinen und getrocknete (heimische!) Früchte.
Abgelegt unter: Ernährung | Schlagwörter: Fructose Dickmacher Fruchtzucker Kalorien-Lieferant Zähne Übergewicht Zuckerstoffwechsel Obst Lebensmittel Maisstärke Blutzuckerspiegel Insulinanstieg
Aus Wissenschaft und Forschung
Fructose: Der heimliche Dickmacher
Er soll ja gesund sein: der natürliche Fruchtzucker. Doch Vorsicht, der süße Stoff ist ein tückischer Kalorien-Lieferant.
Zucker ist nicht gesund, das wissen wir alle. Er schädigt Zähne, fördert Übergewicht und hat keine wichtigen Nährstoffe. Aber er ist ein Genussmittel, auf das wir nicht verzichten wollen. Wie verlockend klingt da „natürliche Süße aus Früchten“ – Fruchtzucker, die unbedenkliche Alternative! So denken alle.
Leider ist das ziemlich falsch: „Fruktose stört den Zuckerstoffwechsel, belastet die Leber und kann zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen führen“, sagt Barbara Hohl von der Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch. Obst ist von dieser ernüchternden Aussage nicht betroffen, weil es nur wenig Fruchtzucker enthält, wohl aber industrielle Lebensmittel, die mit Fruchtzucker gesüßt sind.
Seit den 70er Jahren wird Fruchtzucker aus Maisstärke hergestellt und steckt als Fruktose-Sirup in Ketchup, Gebäck, Joghurt oder Getränken. Sein Vorteil: Er ist süßer als Haushaltszucker und löst sich gut auf, der Fruktoseverzehr stieg dort in den letzten 20 Jahren um 1000 Prozent – mit ein Grund, warum die Zahl der Übergewichtigen explodiert.
Der Verbraucher wird mit Deklarationen wie „wenig Zucker“ oder „aus der Süße von Früchten“ gelockt. Dabei ist Fruktose, die industriell aus Maisstärke gewonnen wird, ein tückischer Dickmacher.
Dass bei Fruchtzucker Vorsicht geboten ist, zeigt auch eine Studie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DlfE) in Potsdam. Dort gaben Forscher Mäusen 70 Tage lang entweder Wasser, Diätlimo, zuckerhaltige Limonade oder eine Fruktoselösung. Ergebnis: Mäuse, die Fruchtzucker bekamen, legten stärker als andere an Gewicht und Körperfett zu, auch die Leberfettwerte stiegen. „Die mit Fruktose gefütterten Mäuse bekamen aber nicht mehr Kalorien“, sagt Birgit Olias vom DlfE, „daher ist anzunehmen, dass Fruchtzucker den Stoffwechsel so beeinflusst, dass die Anreicherung von Körperfett begünstigt wird.“
Essen wir Haushaltszucker, steigt der Blutzuckerspiegel. Sofort wird Insulin ausgeschüttet, das die Zellen anregt, den Zucker aufzunehmen und später zu verbrennen. Fruktose dagegen löst keinen Insulinanstieg aus. Sie gelangt direkt in die Leber und wird dort zu Fett umgewandelt. Sie aktiviert auch nicht die Hormone, die das Gewicht regulieren. Eine fruktosereiche Kost kann daher das Bedürfnis wecken, immer mehr Kalorien aufzunehmen. Fazit: Statt für Energie sorgt Fruktose für Pölsterchen! Bei uns wird zwar nicht so viel Fruktosesirup verwendet wie in den USA. Und auch das tägliche Glas Orangensaft macht niemanden dick. Aber eine „schlanke“ Alternative zu Industriezucker ist Fruktose leider nicht.
Abgelegt unter: Ernährung | Schlagwörter: Proteine Eiweiß Fitmacher Fleisch Fisch Eier Milchprodukte tierische Proteine Pflanzliche Proteine Hülsenfrüchte Soja Pilze Nüsse Hormon Glukagon Gewichtsabnahme Stoffwechsel Übersäuerung
Proteine
Bausteine des Lebens
Eiweiß – unser Fitmacher
Proteine (Eiweiß) sind die Bausteine des Lebens. Sie bestehen aus Aminosäuren. Acht davon sind essenziell, das bedeutet, sie müssen über die Nahrung zugeführt werden. Tierische Proteine befinden sich in Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten. Pflanzliche Proteine sind in Hülsenfrüchten, Soja, Pilzen, Soja-Keimlingen, Sprossen und Nüssen enthalten.
Proteine benötigen wir, um Körperzellen aufzubauen, neue Muskeln zu bilden und das Immunsystem zu stärken. Jeder Verzehr von Proteinen regt in der Bauchspeicheldrüse die Produktion des Hormons Glukagon an. Dadurch erfolgt eine Mobilisierung der in der Leber gespeicherten Kohlenhydrate. Über diesen Weg unterstützt das Glukagon die Gewichtsabnahme.
Eine eiweißreiche und kohlenhydratarme Kost, z.B. Fisch mit Gemüse, Käse mit Obst oder Ei mit Gemüse, stimuliert die Glukagonproduktion. Darum empfehlen wir von gesund & aktiv zur Stoffwechseloptimierung und zur Gewichtsabnahme die Kombination von Eiweiß mit guten Kohlenhydraten. Wichtig dabei ist, dass die jeweiligen Eiweiße und die guten Kohlenhydrate optimal zum Stoffwechsel passen.
Die biologische Wertigkeit und Qualität von Eiweißen ist heute eine andere als zur Zeit unserer Vorfahren. Tiere, die in engen Ställen mit Kraftfutter aufgezogen werden, bringen eine schlechtere Qualität an Fleisch als die Tiere, die frei laufen und auf der Weide ohne Zufütterung leben. Durch die Masttierhaltung entstehen im Fleisch wesentlich mehr gesättigte Fettsäuren und weniger essenzielle Fettsäuren, weil sich die Tiere nicht mehr natürlich ernähren und sich zu wenig bewegen.
Achten Die daher gerade bei der Auswahl von tierischem Eiweiß auf die Herkunft und die Qualität. Für den Stoffwechsel ist Fisch sehr gut verträglich. Die Fischsorten, die zum Stoffwechsel passen, sind im Ernährungsplan aufgeführt.
Sauer durch zuviel Eiweiß?
In der Naturheilkunde finden wir immer wieder Hinweise auf Übersäuerung. Gemeint ist damit ein zu hoher Säuregehalt im Bindegewebe. Im Blut finden wir einen stabilen ph-Wert von 7,2 bis 7,4.
Hinsichtlich der Ursachen für Übersäuerung gibt s leider sehr viele Irrtümer. Es gibt Listen, in denen die Nahrungsmittel in säurebildende und basenbildende unterteilt werden. Dabei wird vom Nahrungsmittel ausgegangen, nicht vom individuellen Stoffwechsel des Menschen. Ein und dasselbe Nahrungsmittel kann bei dem einen Stoffwechseltyp sauer und bei dem anderen basisch wirken.
Ich höre immer wieder, zu viel Fleisch würde den Stoffwechsel übersäuern. Eine hohe Proteinzufuhr allein löst keine Übersäuerung aus. erst die Kombination mit ungünstigen Kohlehydraten, wie z.B. Fleisch mit Nudeln oder Kartoffeln, führt zur Übersäuerung des Gewebes. Das durch die ungünstigen Kohlenhydrate aktivierte Insulin lagert den Proteinüberschuss im Zellzwischengewebe ab. Säure entsteht im Körper auch durch Gärungsprozesse im Darm. Zu viele Kohlenhydrate machen sauer, insbesondere kurzkettige Kohlenhydrate wie Getreide oder große Mengen Obst.
Der Hauptanteil der Säurelast im menschlichen Stoffwechsel entsteht nicht über die Ernährung, sondern über das vegetative Nervensystem. Jeder kennt den begriff „ich bin sauer“. Ärger, Stress und Sorgen sind die stärksten Säurebildner.
In der Vital- und Stoffwechselanalyse ist eine Übersäuerung durch die Mineralstoffverschiebung von Kalium, Calcium, Magnesium und Natrium gut erkennbar. Neben der stoffwechseloptimierten Ernährung ist die Einnahme von Basenmitteln für eine kurze Zeit empfehlenswert.
Hoch lebe das Frühstücksei
Die beste Eiweißquelle, die wir haben, ist da Ei. Es enthält alle acht essenziellen Aminosäuren in gleicher Menge. Damit haben wir ein Nahrungsmittel von höchster Qualität. Eier haben jedoch einen schlechten Ruf, weil sie Cholesterin enthalten. Neueste Studien beweisen allerdings eindeutig, dass das körpereigene Cholesterin vom Ei nicht beeinflusst wird.
Im Ei finden wir die besten Bausteine des Lebens in einer idealen Kombination. Viele Vitamine, Mineralien und das L-Cystein. Es ist ein wichtiger Baustein für gesunde Nägel, glatte haut und schönes Haar. Den höchsten Nährwert haben frische Eier von gut ernährten, freilaufenden Hühnern.
Abgelegt unter: Ernährung | Schlagwörter: Fette Energielieferanten Zellregeneration Fettreserven Hungersnot Cholesterin Cholesterinspiegel Stoffwechselanalyse Nahrung Harnstoffwechsel LDL-Eiweißtransporter HDL-Eiweißtransporter Triglyceride
Fette
Energielieferanten mit schlechtem Ruf
Ohne Fette gibt es kein Leben
Unter den Nährstoffen hat Fett zweifellos den schlechtesten Ruf. Dabei ist Fett ein hervorragender Energielieferant und lebenswichtiger Bestandteil der Zellregeneration. Für unsere Vorfahren war es lebenswichtig, Fettreserven zu speichern.
Durch äußere Umstände kam es immer wieder zu Phasen der Hungersnot. In solch mageren Zeiten wurden die körpereigenen Fettreserven als Wärme- und Energielieferanten verwendet. Daher ist Fett seit Jahrtausenden ein ganz wesentlicher Bestandteil der menschlichen Ernährung.
Bei dem Begriff Fette denken die meisten Menschen an Cholesterin. Ich erlebe fast täglich in meiner Praxis, dass im Rahmen der Vital- und Stoffwechselanalyse zuerst nach dem Cholesterinwert gefragt wird. Viele Menschen, besonders Übergewichtige, glauben durch die Propagierung „Fett macht fett“, dass auf jeden Fall die Fette immer niedrig sein müssen. Im Blut und auch in der Nahrung.
Cholesterin ist laut chemischer Einordnung kein Fett, sondern ein Alkohol. Es zählt somit zu den Steroiden. Lediglich acht Prozent des im Blut vorhandenen Cholesterins nehmen wir über die Nahrung auf. Die restlichen 92 Prozent produziert der Körper selbst. In der wissenschaftlichen Medizin gilt heute ein Grenzwert von 150 bis 280 für das Gesamtcholesterin. Die Pharmaindustrie wünscht sich jedoch einen Normwert von unter 200. Das sichert einen hohen Absatz an Cholesterinsenkern.
Cholesterin ist für unseren Organismus lebensnotwendig. Die Körperzelle benötigt das Cholesterin zum Aufbau der Zellwand. Die meisten Hormone nutzen das Cholesterin als Ausgangsverbindung, insbesondere unser „Stresshormon“ Cortison benötigt viel Cholesterin.
Neuere Forschungen zeigen, dass das Cholesterin im Harnstoffwechsel eine bedeutende Rolle spielt. Das scheint auch der Grund zu sein, warum der Körper sich nicht auf die Cholesterinzufuhr von außen einlässt und es lieber selber herstellt.
Damit das Cholesterin transportiert werden kann, muss es an Eiweiß gebunden werden. Der LDL-Eiweißtransporter bringt das Cholesterin von der Leber zu den Körperzellen. Der HDL-Eiweißtransporter ist für den Rücktransport des Cholesterins von der Körperzelle zur Leber zuständig.
Die einzigen Fette, die wir im Körper haben, sind Triglyceride. Sie bestehen aus einem Glycerinmolekül mit drei Bindungsstellen, an die sich verschiedene Arten von Fettsäuren binden können.
Gesättigte Fettsäuren sind tierischen Ursprungs und stammen überwiegend aus Fleisch- und Milchprodukten. Sie werden vom Körper als „Brennfett“ zur Energiegewinnung verstoffwechselt.
Einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren finden wir hauptsächlich in Pflanzenölen, wie Rapsöl, Leinöl, Sonnenblumenöl und Traubenkernöl. In Form von Archidonsäure finden wir mehrfach ungesättigte Fettsäuren auch im Fischöl. Die ungesättigten Fettsäuren werden als Bau- und Strukturfett für die Zellmembran benötigt. Sie aktivieren den Stoffwechsel verdünnen das Blut (insbesondere die Omega – 3 – Fettsäure), besitzen entzündungshemmende Eigenschaften und beugen somit Herz- und Hirninfarkt vor.
Fett macht nicht dick, vielmehr machen die richtigen Fette fit. Den höchsten Omega – 3 – Gehalt besitzt das Leinöl. Ein bis zwei Teelöffel sollten den Tagesbedarf decken. Im Stoffwechsel sorgt das Fett dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht so stark schwankt. da Fett nur langsam verstoffwechselt wird, kann es die Abgabe von Kohlenhydraten an das Blut verlangsamen.
Wenn wir vor dem Verzehr von Kohlenhydraten etwas Fett oder Eiweiß zu uns nehmen, erzielen wir genau diesen Effekt: eine langsame Aufnahme der Kohlenhydrate. Durch den langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels wird weniger Insulin aktiviert und wir haben über längere Zeit ein Sättigungsgefühl.
Abgelegt unter: Ernährung | Schlagwörter: Brot Gemüse Kartoffeln Nudeln Zucker Stoffwechsel Evolution Körperzellen, Kohlenhydrate Nahrung Energievesorger Eiweiße Fette Blutzuckerspiegel Kalorien Früchte
Kohlenhydrate
Bestandteile unserer Nahrung
Kohlenhydrate – wichtige Energieversorger?
Eiweiße und Fette sind essenzielle Nahrungsbestandteile unseres Lebens. Der Körper kann sie nicht selbst herstellen, sie müssen von außen zugeführt werden. Kohlenhydrate hingegen sind nicht essenziell, der Körper ist nicht in der Lage, sie selbst zu produzieren. Entwicklungsgeschichtlich dienen die Kohlenhydrate dazu, im Notfall (Flucht oder Kampf) die nötigen Körperreserven bereitzustellen. Unser Gehirn und die roten Blutkörperchen sind die einzigen Kohlenhydratkonsumenten. Das Gehirn kann sich bei Bedarf auch auf andere Energieträger einstellen, und so bleiben nur die roten Blutkörperchen übrig, die auf reine Kohlenhydrate angewiesen sind. Können sie nicht von außen zur Verfügung gestellt werden, so kann der Körper den Zucker aus anderen Nahrungsbestandteilen selbst herstellen. Aus Sicht des Stoffwechsels sind große Mengen Kohlenhydrate aber nicht notwendig. Das ist auch schon daran zu erkennen, dass es keine essenziellen Kohlenhydrate gibt. Diesen Status haben nur Fette, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe.
Kohlenhydrate, die wir zu uns nehmen kommen aus unterschiedlichen Quellen. Früchte, Gemüse, Brot, Kartoffeln, Nudeln und Zucker sind die bekanntesten Kohlenhydratlieferanten. Je nachdem, wie ihr molekularer Aufbau ist, reagiert der Körper sehr unterschiedlich. So wird der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen und lange auf dem Niveau bleiben, wenn wir 500 Kalorien in Form von Gemüse essen. Wenn wir dieselbe Anzahl Kalorien als Weißbrot essen, hat das einen rapiden Anstieg des Blutzuckerspiegels mit einem anschließenden steilen Abfall zur Folge. Daraus entsteht Heißhunger.
Wirkungsgrad im Stoffwechsel
Jeder Mensch hat zudem einen individuellen Wirkungsgrad im Stoffwechsel, so ist eine Kalorie nicht gleich eine Kalorie. Entscheidende ist hier immer die persönliche Konstitution und das Zusammenspiel des Stoffwechsels. Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß benötigen Insulin, um Einlass in die Körperzelle zu erlangen. Insulin ist damit das zentrale Schlüsselhormon des Ernährungs- bzw. Zellstoffwechsels.
Die Evolution hat dem Insulin auch die Aufgabe übertragen, Nahrungsüberschüsse zu speichern. Unsere Vorfahren haben dieses System unbewusst dazu benutzt, in Zeiten des Überflusses genug Energie zuspeichern, damit die Hungerphasen überwunden werden konnten.
Nehmen wir Kohlenhydrate zu uns, egal welche es sich handelt, steigt immer der Blutzuckerspiegel. daraufhin schüttet die Bauchspeicheldrüse Insulin aus. Die Körperzellen reagieren auf das Insulin und öffnen sich für die Aufnahme der Kohlenhydrate und anderer Nährstoffe.
Überschüssige Kohlenhydrate werden zunächst als Glykogen gespeichert. Bevorzugte Orte dafür sind die Leber und die Muskeln. Sind diese Speicher voll, wird der Restzucker zu Fett verstoffwechselt und als Langzeitreserve in die Fettzellen eingelagert.
Ist durch Überernährung mehr Zucker im Blut vorhanden, als die Körperzellen verbrauchen können, schützen sie sich vor Überzuckerung. Sie ziehen die Insulinrezeptoren an der Zellmembran ein. Je häufiger dieser Vorgang abläuft, desto nachhaltiger ist die Insulinresistenz der Körperzellen. Zuerst entwickelt die Leber eine Resistenz, dann folgt das Muskelgewebe und danach das Fettgewebe. Die Bauchspeicheldrüse reagiert bei einer Insulinresistenz aufgrund des zu hohen Blutzuckerspiegels mit einer immer stärkeren Insulinausschüttung. In der Vital- und Stoffwechselanalyse erkennen wir die Insulinresistenz der Körperzellen durch erhöhte Triglyceride, niedriges HDL-Cholesterin und erhöhte Harnsäurewerte.
Die Insulinresistenz mit einem dauerhaft zu hohen Insulinspiegel blockiert die Aktivität des Stoffwechsels und die Funktion des Hormonsystems.
Abgelegt unter: gesund und schön | Schlagwörter: Jugendlichkeit Natürlichkeit Mesolifting Dr. Michael Pistor Hautfestigkeit Hyaluronsäure Vitamine Mineralien Spurenlemente Kollagen-Neubildung Dermatologen Mesotherapie
Jugendlichkeit/Natürlichkeit
mit
Mesolifting
Welche Zeichen verraten das Alter eines Gesichts?
Nicht das Alter als solches verändert ein Gesicht, sondern es sind zwei Faktoren dafür verantwortlich: der Rückgang an Ausstrahlung und der Verlust der Hautfestigkeit. Wenn die Gesichtshaut ihr natürliches Leuchten und ihren festen, straffen Halt einbüßt, verliert sie ihre Harmonie – das wichtigste Kriterium von Schönheit und Jugendlichkeit.
Das Mesolifting erlebt eine Renaissance. bereits vor 50 Jahren von Dr. Michael Pistor in Frankreich als Therapie gegen Krankheiten erfunden, wird diese Methode momentan massiv in der ästhetischen Medizin weiterentwickelt. Ursprünglich wurde die Mesotherapie eingesetzt, um geringe Dosierungen von Wirkstoffen gegen Schmerzen und Verletzungen direkt an den Ort der „Störungen“ zu bringen. Ohne operativen Eingriff können so durch intensivierte Blut- und Lymphzirkulation, Gewebe-Regenration, Fettabbau und Kollagen-Neubildung erstaunliche Wirkungen erreicht werden. Heute schwören immer mehr Top-Dermatologen, ästhetische Mediziner und Heilpraktiker auf die Behandlung mit Spritzen voller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Dabei wird – je nach Überzeugung und Erfahrung des Therapeuten – ein individueller Mix aus Inhaltsstoffen mit feinsten Nadeln unter die Haut gebracht, oft mit Hunderten von Einstichen, die kaum zu spüren sind. Das verblüffende Ergebnis ist eine sofortige (und langfristige) deutliche Verbesserung der Ausstrahlung und Festigkeit der Haut. Kleine Fältchen verschwinden, der Teint sieht erholt und gesund aus. es wird eine besonders nährende und revitalisierende Mesolift-Lösung für die Mikroinjektionen verwendet, mit einem hohen Gehalt an Hyaluronsäure.
Und dagegen ist Mesolift die beste Wahl?
Ja, diese Technik der ästhetischen Medizin bringt absolut bemerkenswerte Resultate in puncto Ausstrahlung, Festigkeit und Jugendlichkeit der Haut.
Abgelegt unter: gesund und schön | Schlagwörter: Faltenglättung Hyaluronsäure Anti-Aging Facelifting Akupunktur Stoffwechselanalysen
Natürliches Anti-Aging
Drei Schritte, solange wie möglich jugendlich frisch, gesund, schön, schlank und vital zu bleiben
Natürlich Faltenglättung mit Hyaluronsäure
Grundsätzlich folge ich als Heilpraktikerin einer sehr natürlichen Behandlungsphilosophie. Ich möchte natürlich und fein wirkende Ergebnisse erreichen. Dafür nehme ich mir viel Zeit und hochwertige, biologische Präparate, um effizient zu behandeln. Im Bereich der Hautauffrischung und Faltenglättung arbeite ich mit biokompatiblen Hyaluronsäurepräparaten, nicht tierischen Ursprungs mit Antioxidantien. Sie sind zertifiziert und seit 25 Jahren im Medical-Ästetic-Bereich im Gebrauch.
Bei diesen Unterspritzungsmaterialien sind keine Allergietest erforderlich.
Die Falten werden deutlich länger geglättet als die herkömmlichen Präparate.
Facelifting Akupunktur
Sie verbessert das Hautbild und ist eine sehr auffrischende Methode
Die Facelifting-Akupunktur aktiviert den Energiefluss und der Lymphfluss wird angeregt.
Die Durchblutung wird gefördert, das Gesicht sieht frischer aus und kleine Falten werden minimiert.
Maßgeschneiderte Stoffwechselanalysen
Der dritte sehr wichtige Ansatz in der natürlichen Schönheitstherapie ist eine individuelle Analyse mit Hilfe von Blut, Hormonspeicheltests, Genspeicheltests und einer ausführlichen Anamnese zu erstellen. Es ist nämlich nicht so, dass alle Menschen unterschiedlich auf Nahrungs- und Vitalstoffe reagieren. Was jung, gesund und schlank hält, entscheiden genetische Voraussetzung und schlechte anerzogene Eß-, Trink- und Lebensgewohnheiten.
Hier muss ein maßgeschneidertes Konzept entwickelt werden.
Das bedeutet, dass ein individueller Ernährungsplan und die richtigen auf den Stoffwechsel abgestimmten Vitamine und Nährstoffe und Kräuter erstellt werden, um effizient, dauerhaft schlank vital, schön und jung zu bleiben.
Abgelegt unter: gesund und schlank | Schlagwörter: Ernährungsfehler unregelmäßiges Essen übermäßiges Essen zu schnelles Essen zu spätes Essen zu langes Fasten Qi Milz Magen Yang Nahrungsstagnation
Häufige Ernährungsfehler nach chinesischer Medizin
- Unregelmäßiges Essen: Schwächt Magen und Milz
- Übermäßiges Essen: Führt zu Nahrungsstagnation im Magen, Milzschwäche, Feuchtigkeits- und Schleimretention
- Zu schnelles Essen: Führt zu Nahrungsstagnation im Magen
- Zu spätes Essen: Führt zu Nahrungsstagnation im Magen. Ursache: Abends und nachts sind entsprechend der chinesischen Organuhr die Funktionen von Milz und Magen reduziert.
- Essen in angespannter Atmosphäre: Führt zu Nahrungsstagnation im Magen
- Häufiges oder zu langes Fasten, zu wenig Essen: Schwächt je nach Konstitution das Magen-Qi oder –Yin, kann zu Blut-Xue- oder auch Essenz-Jing-Mangel führen. Indikation des Fastens: Fülle-Syndrom, Feuchtigkeits- und/oder Schleimretention
- Eisgekühlte Getränke vor, während oder nach den Mahlzeiten: Schwächt das Qi vom Milz und Magen
- Zu viel Flüssigkeit während der Mahlzeit: Schwächt das Milz-Qi
- Zu viel Rohkost: Schwächt das Milz-Qi und –Yang
- Überbetonung einzelner Geschmacksrichtungen in der alltäglichen Ernährung (z.B. zu viel Süßigkeiten): Führt zu energetischem Ungleichgewicht. Im Idealfall sind alle fünf Geschmacksrichtungen in einer Mahlzeit.